Liebe Eltern,

einige von euch kennen mich vielleicht bereits – für alle anderen stelle ich mich kurz nochmal vor.
Ich heiße Hubert, bin 30 Jahre alt, Medizinstudent und Papa eines 3,5 Jahre alten Wirbelwinds. In der Vergangenheit durfte ich für Barrio bereits ein paar Mal in die Tasten hauen – vor allem, wenn es um rund um das Thema Medizin und Kind ging.

So wie die meisten von uns haben auch wir schon alle Punkte an der Tapete gezählt und hoffen auf eine baldige Besserung der gesamten Situation.
Als Student an der Charité verfolge ich natürlich täglich die Entwicklungen und den aktuellsten Stand der Wissenschaft.

In dem ganzen Grau gab es nun zumindest einen Lichtstrahl – erste Zahlen aus Italien deuten an, dass Kleinkinder  bzw Kinder allgemein fast ausschließlich von schwereren Krankheitsverläufen gänzlich verschont bleiben.

Trotz allem, können aber auch sie natürlich massiv an der Übertragung mitwirken, wenn auch sie nicht den Abstand von mindestens  1.5m einhalten.

Deshalb sitzen wir, wie die meisten von euch auch, viel zu Hause bzw. beschränken uns auf kurze Spaziergänge in Hausnähe.
So beschäftigen wir uns viel mit der Alltagsbewältigung und versuchen unserer Tochter so viel Abwechslung und Struktur wie möglich zu geben.
Deshalb freue ich mich, euch ein paar Tipps aus unserem Alltag vorzustellen!

1. Behaltet euch eine Alltagsstruktur bei

Wir versuchen täglich trotzdem früh aufzustehen und jeden Tag strukturiert zu beginnen. Zusammen fertig machen, aufräumen, frühstücken.

2. Achtet weiterhin auf gesunde Ernährung

Die meisten von uns bewegen sich  zzt. deutlich weniger, unsere Kinder eingeschlossen. Wir tendieren aber oft trotzdem ungefähr die gleichen Mengen zu essen. Unser aller Bedarf ändert sich aber natürlich. Daran muss sich auch unser Gehirn anfangs gewöhnen, dass dieses etwas weniger einfordert. Gerade bei dem ein oder anderen Serien-Marathon kann das schon mal zur Herausforderung werden.

3. Bleibt fit und eröffnet euer eigenes  Homegym!

Ihr habt es sicherlich mitbekommen – plötzlich wird man überflutet von Live-Workouts für zu Hause. Auch ich bin neben meinem Studentenleben Fitness-Trainer und merke wie sehr mir die regelmäßige Bewegung fehlt.
Schaut euch bei Instagram mal um – es gibt so viele Möglichkeiten umsonst mit Top Coaches im Wohnzimmer zu trainieren!
Wenn ihr hier Tipps oder Empfehlungen braucht, schreibt mir gerne!

4. Bezieht die Kids mit in euren Sportalltag ein!

Nicht nur wir – auch die Kleinsten brauchen jetzt Förderung im sportlichen Bereich. Das  merken einige von uns vor allem Abends, wenn das Sandmännchen vergebens Traumsand verstreut. Auch hier gibt es zahlreiche spielerische Angebote. Allen voran setzen da vor allem die Basketballer von Alba Berlin mit ihren täglichen Sendungen auf YouTube einen Maßstab!

5. Macht das Beste aus der Situation

Wir alle stecken in einem Boot. Neben den Sorgen vor der Pandemie, haben einige von uns mit Sicherheit auch finanzielle Herausforderungen oder eben auch bei der Kinderversorgung. Wenn es euer Tag erlaubt, versucht zu entschleunigen. Einfach mal die Dinge, vor allem mit den Kindern, tun, für die im stressigen Alltag gar keine Zeit ist. Malt Bilder, holt alle Brettspiele raus oder kocht zusammen.

Es ist eine wahrlich außergewöhnliche Zeit, die so wie sie ist, wahrscheinlich nicht so schnell wiederkommen wird. Also macht euch die Vorteile, die die Situation birgt zu eurem Vorteil! Vielleicht sind das sogar die besten „Ferien“ die eure Kinder je hatten 🙂 Mama und Papa en masse!

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