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Januar 8, 2020 9:00 am

Achtsamkeit im Mama Alltag

Die Tage sind vollgestopft mit täglicher Routine, Pflichten warten auf uns, die Kinder wollen versorgt werden, der Haushalt gemacht und unser Partner will auch noch etwas von uns haben. Wer kennt das nicht?

Aber wo bleiben wir denn in diesem täglichen Allerlei? 

Es ist wichtig, dass wir in diesem Trubel auch uns selbst Aufmerksamkeit schenken, Ruhemomente für uns finden und unsere Seele einfach mal baumeln lassen.  Ich höre Euch schon sagen, „Wann soll ich denn das auch noch machen?“ Geht! Man muß nur wissen wie, und damit beginnen bewusster mit dem Alltag umzugehen. 

Manchmal sind es die kleinen Dinge

Es braucht manchmal nur kleine Dinge, um bei uns anzukommen und unsere Batterien wieder aufzuladen. Diese Dinge verhelfen uns dazu das Schöne in der Welt wieder bewußt zu sehen und schaffen uns eine Auszeit, in der wir nicht die perfekte Mama oder die tolle Partnerin, sondern einfach nur wir selbst sein können.  Diese Pausen vom der Hektik des Alltags, samt Familienmanagement, sind es die wie Balsam für unsere Seele wirken.  Wir sind immer für alle anderen da, aber vergessen ganz oft uns um uns selbst auch zu kümmern. Wenn wir chronisch übermüdet, angespannt und gereizt sind oder oft Kopfschmerzen haben, zeigt uns unser Körper, dass es so nicht weitergehen kann und wir dringend umdenken müssen. 

Achtet auf die Signale Eures Körpers

Achtet immer auf die Signale Eures Körpers, er weiß genau, was Ihr braucht. Nehmt ihn wichtig und erfüllt seine Bedürfnisse. Eine Portion-Extra-Schlaf, Bewegung in der frischen Luft, Stille oder ein gesundes Essen sind Dinge, die uns gut tun und uns wieder in Balance bringen. 

Stellt Eure Bedürfnisse in den Fokus

Um unsere Bedürfnisse in den Fokus setzen zu können ist es wichtig ehrlich mit uns selbst zu sein. Gesteht Euch ein, wenn Ihr mal eine Pause oder Auszeit braucht. Setzt Eure Grenzen, indem Ihr Euren Mitmenschen mitteilt, wo Eure Grenzen liegen und haltet diese vor allem dann auch selbst sein. Auch als Mutter hat man das Recht seinen Kids zu sagen, dass man mal einen halbe Stunde für sich braucht. Macht man das nicht und opfert sich jahrelang für alle und jeden auf, powert man nicht nur seinen Körper aus, sondern man geht auch das Risiko ein krank zu werden. 

Kein Grund für Schuldgefühle

Es gibt keinen Grund für Schuldgefühle, wenn wir nicht 24 Stunden für die Minis da sind. Sondern es kommt ihnen sogar massiv zu Gute, wenn wir uns um uns kümmern, unsere Batterien wieder aufladen, in unser inneres Gleichgewicht zurück finden und dann wieder mit voller Power für die Kinder da sein können.  Treten wir also in einen liebevollen Dialog mit uns selbst, hören genau hin, was unser Körper und unsere Seele uns signalisieren. Fühlen wir uns gestresst, unter Druck, überlastet, ausgelaugt, so hat das Gründe, die es zu erforschen gibt. Hinterfragt die Ursachen für diese Gefühle. Was macht Euch Druck? Wie könnte man da generell Abhilfe schaffen? Was kann ich selbst tun? Und wo kann ich die Hilfe von anderen annehmen?

Neuer Blickwinkel

Auf diese Weise lernt Ihr Euch nicht nur selbst besser kennen, sondern Ihr bekommt auch einen anderen Blickwinkel auf die Möglichkeiten, die Euch zur Verfügung stehen, um den Alltagsstress zu entschärfen. Ihr lernt Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Wir müssen nicht immer alles alleine schaffen und noch viel weniger müssen wir perfekt sein, weder die perfekten Mütter, noch die perfekten Partnerinnen. Und gleich noch eine gute Nachricht, das erwartet keiner von uns, die einzige Person, die das verlangt, sind wir selbst. Also schnell Schluß mit dem Perfektionismus, er schadet auf Dauer allen. 

Im nächsten Beitrag erfahrt Ihr, was Euch in Eurem Weg zu mehr Achtsamkeit unterstützt. 

Foto: Von Khosroshutterstock.com

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