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Oktober 5, 2019 10:00 am

BARRIO BOOKS: Die Blaubeerdetektive

Gefahr für den Inselwald

unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar

Ein skandinavischer Kinder-Krimi der besonderen Art

Wenn der größte Miesepeter des Dorfs, der Sägewerksbesitzer Mäkelä, auch der Holzwurm genannt, plötzlich zu allen Leuten freundlich ist, ist das eindeutig ein Fall für die Blaubeerdetektive.  Die Blaubeerdetektive, das sind Samu, seine Schwestern Alma und Selma, deren Klassenkamerad Olli und ihr Hund Riku. Wie richtige Detektive haben auch die Freunde ein Hauptquartier für ihre Detektivarbeit und wie der Zufall es so will, befindet es sich auf der Blaubeerinsel in einer alten Fischerhütte. Und die Blaubeerinsel ist es, für die sich Mäkelä im Moment besonders zu interessieren scheint, er treibt sich dort sogar rum, wenn er sich unbeobachtet fühlt. 

Sie beginnen dem Sägewerkbesitzer nachzuspionieren und finden sehr schnell heraus, was er im Schilde führt: Er will das Eichenwäldchen, was auf der Insel ist, abholzen, damit er die Insel anderweitig nutzen kann. Aber wie will er das hinkriegen, steht der Wald doch unter Naturschutz, da er einer der wenigen Eichenwälder in Finnland ist? Und da kommt das ominöse Paket ins Spiel. 

Die schlauen Detektive befragen sämtliche Dorfbewohner mehr oder weniger unauffällig und ganz schnell wird klar, was Mäkelä hier spielt. Die Blaubeerdetektive wären nicht die Blaubeerdetektive würde es ihnen nicht gelingen den niederträchtigen Plan des Holzwurms zu durchkreuzen und mit einem viel besseren aufzuwarten. 

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten, Größe 14,4 x 2 x 21,7 cm

empfohlenes Lesealter: 8 – 10 Jahre

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (28. Februar 2019)

ISBN-13: 978-3423640480

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Samu, erobert sofort das Herz der Leser. Gemeinsam mit Ollie, dem Superhirn,  seinen Zwillingsschwestern Alma und Selma und seinem Hund, Riku, ermittelt er in spannenden Fällen. Dieses Mal gehen die Blaubeerdetektive den kriminellen Machenschaften des bösartigen Sägewerkbesitzer Mäkelä nach. Wie sich rausstellt will dieser den kleinen Eichenwald auf der Blaubeerinsel abholzen. Damit er die Erlaubnis dazu erhält, hat er sich einen hinterlistigen Plan ausgedacht. Aber da hat er nicht mit den Freunden und ihrer Spürnase gerechnet. Ihr erster richtiger Fall wird ebenso spannend und abenteuerlich, wie erfolgreich.

Ein sehr gelungener Auftakt zur Blaubeerdetektiv-Reihe. Erzählt wird aus der Perspektive von Samu, dem Protagonisten der Geschichte. Sprachlich ist das Buch dem Alter entsprechend, einfach und verständlich geschrieben, so dass es auch Leseanfänger flüssig lesen können. 

Es ist in kurze Kapitel geteilt, damit kann es auch gut vorgelesen werden. Die Bebilderung zu Kapitelbeginn, deutet bereits auf dessen Inhalt hin. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel, man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen, sondern möchte sofort erfahren, ob es den Blaubeerdetektiven gelingt, ihren Fall erfolgreich zu lösen und den bösen, hinterhältigen Holzwurm das Handwerk zu legen. 

Ein Buch, was sowohl Mädchen als auch Jungs Spaß machen wird. Viele werden sich wünschen selbst an diesen tollen Orten sein und gemeinsam mit den Blaubeerdetektiven auf Spurensuche gehen zu können. Und wenn das schon nicht geht, dann möchte man doch sofort den 2. Band der Reihe in den Händen halten.

Ein tolles Buch über Freundschaft, Zusammenhalt, Glauben an die eigenen Ziele, Mut und Natur. 

Schon als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand gehalten habe, wußte ich, dass es keinen schöneren Ort geben würde, um es zu lesen, als in Finnland auf einem Steg an der Saimaa-Seeplatte sitzend, eine Tasse Kahvi (Kaffee) in der Hand und eine Zimtschnecke auf dem Teller. 

Gesagt, getan. Es war ein Vergnügen mit unendlich vielen Glücksmomenten dieses Buch an einem solchen Ort lesen zu dürfen, den Blick auf eine kleine Insel vor mir gerichtet. Mehr als einmal habe ich damit gerechnet, dass die Blaubeerdetektive gleich von der Insel her auf mich zukommen würden, um auch mich in ihrem Fall zu befragen. 

Fazit: Ein absolut tolles Buch für alle Kinder, das man nicht genug empfehlen kann. 

Ich freue mich bereits sehr auf den 2. Band aus der Reihe, auch wenn ich den nicht in Finnland werde verschlingen können. 

Fotos: dtv und Kirsten Hilling

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