Die Schließungen von Kitas und Schulen stellt viele Eltern vor erhebliche Probleme. Zurzeit wird angeraten Kind bzw. Kinder ausschließlich individuell zu betreuen. Aber wie wird die Situation in ein paar Wochen aussehen, wenn sich der Alltag langsam normalisiert, die Kitas und Schulen dennoch geschlossen haben. Wahrscheinlich werden sich einige Eltern zusammenfinden, die abwechselnd mehrere Kinder gemeinsam betreuen. Wenn auch für die aktuelle Situation noch nicht so relevant, so gebe ich euch gerne die ersten Tipps an die Hand, damit ihr gut vorbereitet seid, wenn es dann soweit ist und man sich wieder gegenseitig unterstützen kann.

Nicht zu viele Kinder – weniger ist mehr

Unabhängig von der gesundheitlichen Situation gilt in der Betreuung von mehreren Kindern grundsätzlich weniger ist mehr. Die Verantwortung für andere Kinder zu übernehmen ist definitiv mutig und du solltest nur so viele Kinder betreuen, wie du dir auch wirklich zutraust. Einen festen Regelsatz gibt es hierbei nicht. Es kommt vor allem darauf an, wie alt die Kinder sind, ob du die Kinder kennst und ob sich die Kids gegenseitig kennen.

Hallo Gruppendynamik 

Jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse, die es in der Gruppe mal besser und mal schlechter artikulieren kann. Ähnlich wie Erwachsene verhalten sich auch Kinder untereinander anders, je nach Gruppenzusammensetzung und -dynamik. Das ist normal, aber kann für den betreuenden Erwachsenen auch durchaus zur Herausforderung werden. Daher gilt, je konstanter die Gruppe ist desto besser. So lernst du die Kinder am besten kennen.

Gemeinsame Regeln aushandeln 

Ihr habt als Familie sicherlich eure ganz eigenen Familienregeln und das ist auch gut so. Nur fremde Kinder kennen diese meistens nicht. Um den Kids klar zu machen, was erlaubt und was vielleicht auch nicht erlaubt ist, ist es ratsam, gemeinsame Regeln auszuhandeln und kindgerecht zu besprechen. Kleiner Tipp: Erarbeitet die Regeln gemeinsam – dann ist es für die Kinder noch leichter sich daran zu halten. Und die Kinder haben großen Spaß daran.

Einen Tagesplan haben und wenn‘s geht daranhalten

Jeder Kindergarten und jede Tagesmutter hat ihn – einen Tagesplan. Gerade weil man sich bei der Gruppenbetreuung im Neuland bewegt ist ein gut überlegter Tagesplan Gold wert. Hier empfehlen wir den Plan am Anfang etwas lockerer zu gestalten, um auf die Dynamik der Kinder eingehen zu können. Je mehr Tage ihr miteinander verbringt, desto klarer weißt du, was, wie, wo, wann passieren kann.

Kommunikation ist King 

Ganz wichtig in der Betreuung mit mehreren Kindern ist eine klare und kindgerechte Kommunikation. Es empfiehlt sich fast alle Handlungen und Überlegungen verbal zu begleiten. Gib den Kindern die Sicherheit und beschreibe z.B. auch die nächsten Handlungen und Abläufe der Gruppe. Hierbei ist mein Tipp, sich die Kinder immer mal wieder in einen Sitzkreis zu holen, um wichtige Dinge zu besprechen. Das kennt jedes Kind aus der Kita und sprechen in diesem Format klappt meistens sehr gut. 

Wenn ihr Fragen habt, meldet euch jederzeit gerne bei eurem mymary Team:

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Euer mymary – Team

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