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August 13, 2019 9:00 am

Die sieben besten Life-Hacks für frisch gebackene Eltern

Wenn man Eltern wird, lernt man das eine oder andere. Die wirklich guten Tipps aber verrät einem keiner. Das wird jetzt anders: Hier kommen meine Top-7-Tipps für neue Mamas und Papas!

1. Kauft euch eine Spülmaschine!

Eine Spülmaschine hilft, den Berg aus mit Brei beschmiertem Geschirr klein zu halten. Sie sorgt dafür, dass ihr in eurer Küche überhaupt noch benutzbare Messer und Gabeln findet. Auch wenn das Gerät in der Anschaffung etwas teurer sein sollte: Da ihr nicht ständig Essen bestellt, rechnet sie sich erstaunlich schnell (#füreuchgetestet).

2. Bucht einen Stoffwindel-Service!

Stoffwindeln sind praktisch, aber wer sie wie wir selbst zu Hause wäscht, hat schnell das Gefühl, in einem viktorianischen Hinterhof mit vierzig anderen Leuten zu leben: Ständig klatscht einem von irgendwo ein nasses Stück Stoff ins Gesicht, und trotz Windeleimer riecht es irgendwie immer faulig nach Ammoniak. Trotzdem sind Stoffwindeln nicht nur besser für die Umwelt, sondern sorgen auch dafür, dass Kinder schneller ein Gespür für ihren Körper entwickeln und damit leichter trocken werden. Das heißt aber nicht, dass ihr die Windeln in eurer 45-Quadratmeter-Wohnung aufhängen müsst, bis das Schlafzimmer schimmelt. Zumindest in Großstädten wie Berlin gibt es mittlerweile Komplettservices, die frische Windeln liefern und die alten waschen lassen. Wer noch dazu auf gebrauchte Höschen setzt, spart auch bei der Anschaffung der Windeln eine Menge Geld.

3. Holt euch eine Haushaltshilfe!

Jetzt wird es vollends dekadent. Irgendwie glauben wir Eltern ja immer noch, dass wir gleichberechtigt als Paar daran arbeiten müssen, unsere eigenen vier Wände immer perfekt sauber zu kriegen. Warum das ungesund sein kann, habe ich hier (Artikel-Link: „Ich bin ein umperfekter  Papa – und stolz drauf!) für euch aufgeschrieben. Viel wichtiger ist jedoch, dass es überhaupt nicht not tut. Dank diverser Buchungsportale könnt ihr mittlerweile genau nach eurem Bedarf eine Haushaltshilfe engagieren, die nicht nur sozialversicherungspflichtig korrekt angestellt ist, sondern euch auch flexibel unterstützt, wenn ihre es braucht. Eine Putzkraft sorgt dafür, dass auch mal die Badewanne gewienert wird und einmal in der Woche jemand da ist, der sich dem Klo auf professionelle Art und Weise widmet. So habt ihr genug Zeit und Ruhe, euch mit den eigentlich brennenden Fragen des Alltags zu befassen (Wo sind die Autoschlüssel? Haben wir schon wieder einen Arzttermin verpasst?).

4. Kocht Essen vor!

Ihr braucht nicht jeden Tag drei Mal frisch zu kochen. Das Familienbild aus dem letzten Jahrhundert, wo um ein Uhr ein warmes Essen auf dem Tisch stehen musste, ist glücklicherweise längst passé. Viel effizienter ist es, größere Mengen vorzukochen, einzufrieren und bei Bedarf wieder aufzutauen. Das spart Zeit und Nerven.

5. Bucht einen Babysitter!

Ihr habt auch das Gefühl, dass eure Mama nach dem dritten Wochenende in Folge nicht mehr ganz so froh „Leuchte, leuchte kleiner Stern“ singt? Vielleicht ist es an der Zeit, auch diesen Bereich eures Alltags ein wenig zu professionalisieren. Ein Babysitter ist ein absolutes Muss, wenn ihr nicht vergessen wollt, wer ihr neben eurer Elternrolle noch seid. So schafft ihr euch Freiraum als Erwachsene. Einmal pro Woche an einem neutralen Ort zu sitzen, einen Kaffee zu trinken und sich mit Abstand darüber auszutauschen, wo ihr als Paar und als Eltern hinwollt, ist so wichtig wie Atemluft. Wenn ihr könnt, fangt früh an, euer Kind an einen Babysitter zu gewöhnen, um es euch allen leichter zu machen. Das dafür ausgegebene Geld kommt zehnmal wieder rein, weil ihr erstens nicht völlig die Nerven verliert und zweitens überhaupt Raum für Entspannung findet. Nur so könnt ihr letztlich überhaupt sinnvoll Geld verdienen. Übermüdete Elternzombies sind einfach keine besonders guten Arbeiter (#schonwiederfüreuchgetestet).

6. Sucht euch neue Freunde!

Das klingt jetzt ein bisschen gemein, aber euch ist bestimmt auch schon aufgefallen, dass eure kinderlosen Freunde nicht jeden eurer Eltern-Insider verstehen, oder? Überhaupt wäre es mal schön, sich mit anderen Eltern darüber auszutauschen, welche Bettgehroutinen es noch gibt oder wie man diese verflixten Zähne sauber kriegt, ohne dass das Kind dabei weint. Wer nicht durch Zufall andere Paare mit Kindern kennt, weiß, wie schwer es sein kann, jemanden für ein Playdate oder gemeinsamen Austausch zu finden. Dank der Barrio-App ist es zum Glück mittlerweile einfach, Eltern zu treffen, die nicht nur in der Nähe leben, sondern auch ähnliche Ideen haben, was Erziehung oder Freizeitaktivitäten angeht. Wenn eure Tochter ein anderes Kind kennenlernt, das genauso spät ins Bett geht, habt ihr vielleicht die Grundlage für eine lebenslange Freundschaft gelegt.

7. Lasst mal Fünfe grade sein!

Niemand außer euch kann wirklich wissen, wie anstrengend euer Leben ist. Niemand außer euch darf deshalb entscheiden, wie ihr es leben wollt. Es ist deshalb am wichtigsten, sich von fremden Erwartungen freizumachen. Der Tag war superanstrengend und das Kind weigert sich, den Schlafanzug anzuziehen? Lasst eure Tochter in Straßenklamotten schlafen. Ihr habt euch den ganzen Abend gestritten und seid jetzt traurig und müde, aber ihr müsst noch schnell das Spielzeug aufräumen anstatt zu reden, weil jetzt eben das Kind schläft? Macht es morgen. Oder lasst es die Haushaltshilfe machen. Am Ende sollte bei eurem Alltag das beruhigende Gefühl aufkommen: Ihr müsst das nicht alleine schaffen. Ihr dürft euch helfen lassen. Dass ihr für euer Kind da seid, ist mehr als genug.

Olaf Bernstein

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