Liebe Eltern,

heute gehts um ein wirklich wichtiges und heiß diskutiertes Thema: Die Eltern-Kind-Bindung. Viel wird darüber geschrieben und erzählt. Und noch mehr Ärzte, Neurophysiologen und sonstige Personen vom Fach erforschen dieses Phänomen. 

Das hier erlebe ich in meiner täglichen Praxis.

Kurz nach der Geburt setzt sie ein: Die Bindung, die meist so fest ist, dass sie ein Leben lang hält. Es ist beeindruckend zu sehen, was in diesem Moment zwischen Eltern und ihren Kindern entsteht, es ist so Groß und so wunderbar, dass es Angst machen kann, weil wir es mit unseren rationalen Gedanken kaum verstehen können. Aber wir können es sehen und wir können es fühlen. Es entsteht, wenn wir uns auf den Moment einlassen. Auf den Moment der ersten Begegnung. Während der Geburt durchleben Eltern gemeinsam den Schmerz,  die Furcht, aber auch Verzweiflung, unglaubliche Kraft und Freude. Diese Freude und diese Kraft mit der Berge versetzt werden können, kann man kaum in Worte fassen.

Aber er ist da – Dieser erste Moment, dieser erste Blick in die Augen des Babys. Und hier beginnt sie: Die Mutter-Kind-Bindung und die Vater-Kind-Bindung.

Stefanie Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Kinderkrankenschwester, Heilpraktikerin, Homöopathin, Co-Founder MamiConcierge

In diesen ersten Momenten nach der Geburt beginnt ein gemeinsamer Weg. Wie in einer Liebesbeziehung. Manchmal gar nicht mit dem großen Knall der Liebe, manchmal ganz vorsichtig, ganz langsam und tastend aber mit jeder Begegnung tiefer und tiefer. Man merkt gar nicht, wie sehr man plötzlich darin steckt in dieser Eltern-Kind-Bindung, erst wenn man das Baby mal kurz verlassen muss, dann fühlt man eine unglaubliche Leere. 

Viele Mamis, deren Geburt nicht spontan und sanft verlief, die möglicherweise doch einen Kaiserschnitt benötigten, oder es zu einer Frühgeburt kam, stellen mir oft die Frage, ob es denn nun zu einer Störung der Mutter-Kind-Bindung gekommen ist. Meistens können sie sich die Frage aber schnell selbst beantworten, wenn sie in ihr Herz und ihren Bauch fühlen, wenn sie ihr Baby betrachten. Meist fließt das Herz vor Liebe schon ganz allein über.

Manchmal kommt es gezwungenermaßen zu andern Wegen als wir sie uns wünschen, aber die Eltern-Kind-Bindung entwickelt sich trotzdem. Sie wächst, sie verändert sich und auch wenn die Kinder ganz groß geworden sind, ist diese Bindung immer da und ist ein starkes Band. 

Damit sie wachsen kann braucht ihr die Liebe, Geduld und Toleranz mit euch selbst und mit euren Kindern.

Vertraut Euch!

Liebe Grüße,

eure Stefanie

 

Habt ihr auch eine Frage an unsere Expertin? Schreibt uns einfach.

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