grid | list

Mai 23, 2020 9:00 am

Fazit Muttertag

Er kam, ich sah ihn und “Schwupps”, da war er wieder weg…der Muttertag. Ich bin ja eigentlich kein Fan von diesen besonderen Tagen um sich selbst feiern zu lassen. Ich mochte eigentlich noch nie im Mittelpunkt stehen, sollte man ja nicht glauben mit zwei Mal Zwillingen in einem Jahr und diese Aufmerksamkeit von vielen Menschen, die das Ganze mit sich bringt, macht mir auch gar nichts aus. Vielleicht weil ich selbst nicht im Fokus anderer bin, sondern eher Steve & Tj und Lulu & Bella.

Dieses Jahr war alles anders

Mein eigener Geburtstag war mir eigentlich nie wichtig und ganz ehrlich die letzten paar Jahre hatte ich für sowas wie Muttertag auch einfach keinen Kopf und keine Zeit. Ich weiß gar nicht so genau was dieses Jahr anders war. Vielleicht die Tatsache, dass ich direkt am Morgen bei Instagram all die wunderschönen Fotos von Blumen und Frühstück im Bett gesehen habe mit gebastelten Karten der Kinder und darunter dann stand “Herrlich! Ausschlafen und Frühstück im Bett, es sollte jeder Tag wie Muttertag sein”.

Die täglichen Leistungen der Mutter sollten gefeiert werden

Hm ja, irgendwie schon. Also ich finde doch, das was ich als Mutter hier jeden Tag leiste, sollte gefeiert werden. Wo sie Recht haben… In der Zwischenzeit hatte ich schon mindestens zwei Kinder auf mir drauf sitzen “Mama, kitzle mich!” und “Mama sei ein Tiger, dass ich auf dir reiten kann!”. Ich habe den Kindern dann direkt erklärt was Muttertag ist und dass wir ja mal einen Tag lang alles machen könnten wozu Mama Lust hat. 

Steve:”Ja Mama! Und du magst in den Ort spazieren und Eis essen!” 

TJ: „Und danach können wir kneten, das magst du auch so gerne!” 

Süß die beiden, Eis liebe ich und kneten steht definitiv auf meiner ‘nur wenn es unbedingt sein muss’ Liste. 

Muttertag ein Tag wie jeder andere?

“Das sind ganz tolle Ideen Jungs, das machen wir, da freut sich Mama”. Und somit haben wir dann den Tag verbracht wie jeden Tag, zusammen Spaß gehabt, ich habe den Haushalt nebenbei geschmissen und gekocht…wie immer halt.  Aber nach einem eher langen Tag, an dem sich wie ganz normal alles um die Kinder drehte, wollte ich eigentlich nur noch meine Ruhe. 

Kinder ins Bett und ab in die heiße Badewanne, ein Glas Wein und……ja was und? Dann lag ich da. Jap, sogar mit Duftkerzen die ab und an knisterten von der Staubablagerung der letzten Monate….womöglich Jahre sogar.

Auf Instagram sah es so toll aus

Baden und Wein und Kerzen. Mach ich nie. Ist auch nicht so meins. Aber das sah doch so schön aus bei den anderen Müttern auf Instagram… Na, immerhin war es ruhig da im Kerzenlicht im Badezimmer mit den Bildern vom Wal, Seestern und Fischen an den Wandfliesen. Ja und dann ging auch das Nachdenken los, denn sind wir mal ehrlich, das letzte Mal, dass ich abgeschaltet habe war so in 2015 irgendwann, als ich noch nicht schwanger war und ich für niemanden außer mich selbst die Verantwortung trug.

Und ich kam ins Grübeln

Also ging es ans Grübeln. Über den Tag. Den Muttertag. Und vor allem warum es mich so sehr beeinflusste, dass scheinbar niemand so richtig an mich gedacht hatte.  Und dann wurde mir was bewusst. Wenn ich die Wahl gehabt hätte meinen Muttertag so zu feiern, wie ich es gewollt hätte, dann hätte ich rein gar nichts geändert. Ich liebe es, wenn meine vier frechen Mäuse morgens zu mir ins Bett kriechen, auf mir rumklettern und Tiger spielen wollen.

Ich liebe die Zeit mit meinen Kids

Ich liebe es mit ihnen an der frischen Luft zu sein und einen langen Spaziergang zu machen und spontan zu entscheiden, ob wir uns Kekse beim Bäcker oder ein Eis von der Eisdiele gönnen.  Das Gute ist, dass ich nämlich mit der Zeit als Mama gelernt habe mich jeden Tag selbst zu feiern und nicht nur am Muttertag.

Und das klitzekleine bisschen Neid was ich da am Morgen verspürte als ich die Blumen und Frühstück im Bett sah, verwandelten sich in ein “ich gönne es euch ihr Lieben Mamis da draußen überall auf der Welt” und jede Mama hier hat es verdient gefeiert zu werden.  Wenn das halt niemand anders für euch tut, feiert euch selbst.

Für Eure Kids seid Ihr immer die wichtigsten Menschen

Und denkt dran: für eure Kinder seid ihr der wichtigste Mensch, sie schauen zu euch auf und sehen in euch Sicherheit und Liebe. Was gibt es Schöneres als das jeden Morgen als Wecker zu haben?

Liebe Rebecca, mal wieder ein super authentischer Beitrag von Dir. Hab herzlichen Dank. 

Durch den Tag begleiten kann man Rebecca und Family auf @twinsandmoretwins 

Rebecca hat bei BARRIO ihre eigene monatliche Kolumne. Weiter geht es im nächsten Monat mit einem neuen spannenden Thema. 

**********

Diesen und weitere interessante Artikel findest du in der Barrio App. Hast Du schon? Super! Hast du noch nicht? In der App findest du aufgrund der aktuellen Lage noch mehr digitale Angebote, virtuelle Playdates zum Austauschen, Online-Kursempfehlungen für die ganze Familie sowie Angebote, Gutscheine und andere Vergünstigungen. Jetzt App installieren: bit.ly/barrio-app

Kategorisiert in:

Stichwörter: , ,