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Februar 4, 2019 9:00 am

Interview zur Osteopathie bei Kindern

Liebe Mamas, liebe Papas,

heute möchte ich Euch von meinem spannenden Gespräch mit der Kinderosteopathin Esther Wörl,

erzählen. Esthers Ausbildungsweg startete mit dem Examen für Krankengymnastik 1988. Nach vielen Stationen und weiteren Examina unter anderem 2007 zur Osteopathin und der Weiterbildung zur Kinderosteopathin 2015, arbeitet sie heute als freie Osteopathin und Kinderosteopathin in der Praxis für Krankengymnastik in München.

Auch für mich als erfahrene Kinderkrankenschwester war der tiefere Einblick in die Osteopathie mehr als wertvoll und ich habe wichtige Hinweise zu Symptomzusammenhängen und Behandlungsmöglichkeiten durch die Osteopathie bekommen.

Ich durfte Esther zwischen ihren Patienten und ihrem Weg nach Hause zu ihren 4 Kindern treffen. Jeder Tag ist zeitlich eng bemessen und umso mehr danke ich Dir liebe Esther, dass Du Dir für unsere Eltern und mich Zeit genommen hast.

Stefanie: Wie würdest Du die Osteopathie erklären? Ersetzt sie eine krankengymnastische Behandlung?

Esther: Die Osteopathie ist eine wertvolle Ergänzung im Rahmen einer krankengymnastischen Behandlung. Der Krankengymnast behandelt den Bewegungsapparat, mit Knochen, Muskeln und Bändern. Hier werden vor allem Bewegungsabläufe mittels Übungen behandelt und korrigiert.

Die Osteopathie wirkt hier ergänzend, da der Osteopath den Ursachen dahinter auf den Grund gehen kann.

Mit seiner langen Ausbildung hat er erlernt Blockaden die viel tiefer in den Geweben sitzen aufzuspüren, und so in Gelenken, Knochen, Muskeln und Faszien Spannungen zu lösen und natürliche Bewegungsabläufe wieder möglich zu machen.

Für die Osteopathie sind alle Gewebe im Körper, sei es Fasziengewebe um die Organe, Schädelnähte, Knochengewebe und Muskelgewebe als auch Organe, Nervensystem und humorales System eine Einheit, die wie in einem ausgeklügelten Zahnrädchen- System einer Uhr zusammenwirken.

Gibt es durch Trauma, Druck, Verletzung oder Infektion in einem Gewebe eine Unstimmigkeit, so kann das Spannungen in anderen Geweben verursachen und unter anderem auch zu gestörten Bewegungsabläufen führen.

Stefanie: Worauf sollten Eltern bei der Suche nach einem Osteopathen achten?

Esther: Grundsätzlich ist auf die 5-jährige Ausbildung zur Osteopathie zu achten. Zum qualifizierten Kinderosteopathen benötigt man eine weitere Zusatzqualifikation von 18 Monaten und viel Berufserfahrung.

 

Liebe Stefanie, wir danken Dir für dieses tolle Interview, den 2. Teil gibt es für unsere Leser am 11. Februar.

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