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Mai 14, 2019 11:00 am

Kinderpflege: Mehr Berufung als Beruf

Hallo ihr Eltern und Barrio-Magazin-Leser und Leserinnen,

Ich bin Alexandra, 31 Jahre jung. Mama und Tagesmutter. In diesem Beitrag für „BARRIO“ möchte ich von meinem Beruf schwärmen und Eltern von dem Alltag in der Kindertagespflege berichten, denn so häufig bekomme ich mit, dass sich Eltern schwerer tun Kinder zu Tagesmüttern, als in den Kindergarten zu geben.

Tagesmama oder Kindergarten

Ich als Mama und auch Tagesmutter, sehe  viele Vorteile in der Tagespflege gegenüber dem Kindergarten, in den ersten drei Lebensjahren.

Die Gruppengröße ist mein wichtigster Punkt. Für gewöhnlich arbeiten Tagesmütter von zu Haus aus, in familiärer Atmosphäre mit bis zu fünf Kindern. Oder aber so wie ich, mit einer Kollegin gemeinsam in angemieteten Räumen mit bis zu neun Kindern gleichzeitig. In einer so überschaubaren Gruppe, kann jedem einzelnen Kind die notwendige Zuneigung und Aufmerksamkeit zukommen.

Wie häufig wir da sitzen und ein Büchlein lesen oder einfach nur kuscheln. Wenn ich an unseren Mittagsschlaf denke, wie jedes Kind in den Schlaf kommt. Der eine schläft auf dem Bauch und braucht ganz viel Nähe, die andere kann nicht mit allen in einem Raum, die nächste muss den Kopf gekrault bekommen und wenn einer mal gar nicht die Kurve bekommt, dann halt nicht. Jeder in seinem eigenen Tempo und  zu seiner Zeit. Im Kindergarten, in altersgemischten Gruppen ist der Betreuungsschlüssel mit zwei Erziehern/innen zu 23 Kindern eine ganz schöne Herausforderung für alle Beteiligten, wie ich finde.

Bei uns wachsen die Kinder in der Gruppe zusammen und genießen die Zeit sehr. Sie lernen und wachsen so schnell und viel. Der Austausch mit Eltern ist persönlich und unkompliziert.

Wie ist die Tagesmutter qualifiziert?

Eine qualifizierte Tagesmutter wird vom Jugendamt auf Herz und Nieren geprüft, der Gesundheitszustand beim Arzt kontrolliert, ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind (muss alle zwei Jahre aufgefrischt werden), ein erweitertes Führungszeugnis von allen im Haushalt lebenden Personen abgefragt und es muss eine mindestens 160 stündige Fortbildung besucht werden.

Abschließend schreibt man eine pädagogische Konzeption und wird vom Jugendamt geprüft. Viele Tagesmütter bilden sich stetig fort.

Also, traut euch. Seht euch Tagesmütter in eurer Region an.

Liebe Grüße

Eure Alexandra

Den Instagram Account von Alexandra findet Ihr hier

Liebe Alexandra, wir danken Dir herzlich für diesen interessanten und hilfreichen Beitrag, der sicherlich einige Mamas ermutigt hat, sich mit dem Thema Tagesmutter auseinander zu setzen.

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