2 Kinder 1 Mama

Wie kann man beiden Kindern gerecht werden?

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch heute auch einmal zeigen dass nicht immer alles nur rosarot und schön ist. Kinder sind ein Geschenk, das Wertvollste, was eine Mutter besitzen kann, gar keine Frage. Allerdings ist es für eine Mama auch eine ziemliche Herausforderung plötzlich Bedürfnisse zweier Kinder zu stillen.

Wie wird man beiden gerecht?

Meine Antwort: Man schafft es leider nicht immer! Meine Tochter, sie genoss 2,5 Jahre unsere volle Aufmerksamkeit. Ich hatte immer Zeit für sie, es gab nichts Wichtigeres, nichts, was nicht hätte warten können. Plötzlich gibt es da noch ein Baby, was natürlich nochmal viel mehr Fürsorge braucht, weil es einfach noch nichts kann, nicht wie die grosse Schwester.

Den Satz, „Schatz ich kann gerade nicht.“ musste sie in den letzten 4 1/2 Monaten leider des Öfteren hören, plötzlich ein bisschen Selbstständiger sein, Dinge meistern bei denen Mama sonst immer geholfen hat. Natürlich ist es so und da müssen sie durch, trotzdem bin ich stolz, wie toll sie damit umgeht. Ich erwische mich manchmal dabei, dass ich Mitleid mit ihr habe und sie dann vielleicht nicht schimpfe, obwohl sie Mist gebaut hat. Es ist schwierig den Mittelweg zu finden, damit sie sich nicht ungerecht behandelt fühlt, aber einem auch nicht auf der Nase herumtanzt.

Das Baby, der Neuankömmling hat es allerdings auch etwas schwerer, er muss mitziehen, ob zu den Schlafenszeiten die Schwester holen, Kinderturnen ect…Das erste Kind hat definitiv mehr Ruhe genossen und konnte sich frei entfalten. Ich versuche die Schlafenszeit von Felix aktiv mit Felina zu nutzen, wir basteln oder kuscheln dann ganz viel.

Wenn Felix aufwacht und wir gerade mit etwas beschäftigt sind, muss auch er manchmal warten, das gibt Ihr auch ein gutes Gefühl wichtig zu sein und wieder an erster Stelle zu stehen. Meist funktioniert das ganz gut, und nicht, dass jetzt die hälfte in Ohnmacht fällt, ich lasse ihn natürlich nicht ewig schreien!

Und dann gibt es die Tage, an denen du keinen der beiden 100% glücklich machen kannst.

Du rennst, du machst, du tust, aber einer schreit immer, ist immer unzufrieden. Ja, das ist auch der Alltag im Leben mit zwei Kindern. Ich will mit meinem Beitrag keinem Angst machen , ich möchte aber auch nichts unter den Tisch fallen lassen.

Rückblickend wird es jeden Tag einfacher die Situation zu wuppen, die Kids werden grösser und ich denke, wenn der Kleine erstmal etwas mobiler wird, ist das auch wieder ein Stück leichter.

Ich wünsch euch eine schöne besinnliche Adventszeit️

Eure Krissi

Liebe Krissi, wir danken Dir für Deine ehrlichen Worte. Du sprichst die Dinge auf eine so erfrischende Art an und hilfst vielen Mamas damit.

Mehr von Krissi erfahrt Ihr hier.

https://www.instagram.com/mildes_maedchen/

https://mildes-maedchen.jimdo.com

Alle Fotos: Krissi Milde

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