Heute haben wir sowohl ein Mama-Tattoo, als auch ein Papa-Tattoo für Euch und gekrönt wird das ganze noch von einem gemeinsamen Familiensymbol.

BARRIO: Wie bist Du auf die Idee gekommen ein Mama-Kind-Tattoo machen zu lassen?

Stephanie Heller: Uns gefällt die Tattoo-Kunst sehr und da lag es für uns nahe, ein Körperbild unserer Tochter zu widmen.

BARRIO: Hattest Du vorher schon andere Tattoos?

Stephanie Heller: Ja, wir haben beide schon einige Tattoos und alle davon stehen für besondere Momente, Menschen oder Ereignisse in unserem Leben.

Auf dem Bild sieht man noch unsere Arme im Ganzen. Das Bild ist von der Fotografin Nora Nussbaumer http://www.noranussbaumer.com/

BARRIO: Warum hast Du Dich für dieses Motiv entschieden? Erzähl uns doch bitte ein bisschen was dazu.

Stephanie Heller: Wir haben lange überlegt, was für ein Motiv wir wählen könnten. Dass wir den Namen haben wollen, war schnell klar und zum zweiten Vornamen (Vilde, norwegisch) passt die Nordische Mythologie sehr gut. Wir sind dann bei unserer Recherche auf den Vegvisir gestoßen und fanden das Symbol schön und passend. Schliesslich möchten wir Olivia den Weg weisen, jedoch ist es oft auch so, dass sie uns immer wieder neue Richtungen im Leben aufzeigt.

Joël Heller

 

Stephanie Heller

Ich habe mich entschieden, gleich einen Sleeve daraus zu machen. Zu den Blumen aus meinem Hochzeitstrauss (Lavendel und Pfingstrosen) kam noch der Schmetterling aus dem Monat Mai (Geburtsmonat von Olivia Vilde, 19.05.2017), der Falter passt ja auch gut zu den Blumen. Das Symbol für unsere Familie hat dann den Arm noch ergänzt. Es stellt uns drei als Familie dar.

 

BARRIO: Wie fühlt es sich an, mit dem Motiv Dein Kind unter der Haut zu haben?

Stephanie Heller: Wir tragen den Namen und die Motive mit Stolz und haben sehr Freude daran. Es ist schön Olivia immer wieder etwas darüber erzählen zu können. Praktisch sind die Tattoos auch im Alltag, wenn wir unterwegs sind und gerade kein Buch oder Spielzeug zur Hand haben. Sie zeigt auch immer wieder darauf und möchte es ausmalen.

Barrio: Hat sich durch das Tattoo und seine genauste Planung bzw. die Botschaft dahinter die Verbindung zu Deinem Kind nochmals geändert?

Stephanie Heller: Ich denke gerade der Bezug zum zweiten Vornamen und dessen Herkunft hat sich intensiviert. Wir haben uns lange und intensiv mit der Nordischen Mythologie auseinander gesetzt und sind immer noch sehr fasziniert davon. Wir haben beide eine sehr enge Bindung zu Olivia, ich denke auch ohne Tattoo wäre diese nicht anders.

BARRIO: Ganz lieben Dank für das Interview.

Vegvisir:

Das Vegvisir (Isländisch: Vegvísir, “Das den Weg Zeigende” ausgesprochen “VEGG-vee-seer”) ist ein Symbol der nordischen Mythologie. Genauer gesagt handelt es sich um eine sogenannte Sigille bzw. Galdrastafur (isländisch). So findet es seinen Ursprung auch in Island. Der Vikingerkompass wird nur ein einziges mal schriftlich erwähnt. Im sogenannten Huld Manuskript, einer Ansammlung aus Zaubersprüchen und anderen Sigillen, steht über das Vegvísir folgendes geschrieben:

“Wenn jenes Symbol geführt wird, soll der Träger weder bei Sturm noch Wind verloren gehen, selbst wenn der vor ihm liegende Weg unbekannt ist.”

   

Wenn auch Ihr ein Tattoo für Euren Nachwuchs habt, das Ihr gerne unseren Lesern zeigen würdet, dann schreibt uns an die Redaktion 

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