Klar, jede Frau freut sich auf ihre Rolle als Mutter, sobald sich der Nachwuchs ankündigt. Sind die lieben Kleinen dann endlich da, gehen wir Frauen voll in unserer Rolle als Mutter auf und geben 100 %, sind rund um die Uhr für die Kinder da. Es wird sich schon so manche Nacht um die Ohren geschlagen, weil sich Blähungen oder die ersten Zähne eingestellt haben oder die Kleinen einfach mal wieder nicht einschlafen wollen.

Mama sein, ist zuweilen ganz schön anstrengend

Anfangs ganz unbemerkt, stellen wir doch plötzlich fest, dass wir übermüdet und kaputt sind, morgens nach dem Aufstehen eigentlich schon wieder reif fürs Bett wären und die Frau, die uns aus dem Spiegel anlächelt, irgendwie unbekannt zu sein scheint. Spätestens jetzt kommt in den meisten von uns die Frage auf, wie man den Spagat zwischen Mutter sein und trotzdem Frau/Ich bleiben hinbekommt. Darf man als gute Mutter darauf bestehen seine Ich-Zeiten für sich in Anspruch zu nehmen?

Regelmäßige Ich-Zeiten

Auf jeden Fall darf man das, beziehungsweise man sollte es sogar – denn mal ehrlich, unser Nachwuchs hat nichts davon, wenn Mama irgendwann nur noch übermüdet und schlecht gelaunt ist und Probleme damit hat mit den alltäglichen Dingen klar zu kommen. Wir können noch so sehr in unserer Mutterrolle aufgehen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine Verantwortung uns selbst gegenüber haben. Denn die beste Mutter, bleibt auch immer eine Frau, die es verdient hat, sich selbst in den Fokus zu stellen, mal eine Aus-Zeit aus dem Alltag zu nehmen und nur den Dingen nachzugehen, die ihr Spass machen. Das lädt die Batterien wieder auf, stellt unser seelisches Gleichgewicht wieder her, sodass wir danach wieder mit neuer Power und Freude den Alltag als Mutter meistern können.

Mutter und trotzdem Frau-Sein

Dazu kommt, dass es auch immens wichtig für unsere Beziehungen ist, wenn wir nicht unsere ganze Aufmerksamkeit bei den Kids haben, sondern uns erholen und uns selbst etwas Gutes tun. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es für die Kinder von Vorteil ist, wenn sie sich frühzeitig daran gewöhnen, dass mal die Oma, eine Freundin oder ein Kindermädchen für sie da ist. Die Problematik des Fremdelns wird so massiv abgemildert und der Gang in den Kindergarten ist später auch kein Problem, denn sie wissen aus Erfahrung, dass wir bald wieder für sie da sind.

In diesem Sinne wünsche ich allen Müttern ganz viel Freude dabei, ihre Auszeit aus dem Alltag als Mutter zu geniessen, denn sind wir mal ehrlich, der Job als Mutter ist nicht nur ein Fulltime Job, sondern zuweilen auch ganz schön anstrengend.

 

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