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Oktober 13, 2018 9:00 am

Tipps für Eltern: Worauf man beim Vorlesen achten sollte

Kinder lieben es vorgelesen zu bekommen. Jeder, der des Lesens mächtig ist, kann Kindern vorlesen. Hier ein paar Tipps, wie das gemeinsame Ritual noch schöner gestaltet werden kann, damit die gemeinsame Vorlesezeit zu einer wahren Phantasiezeit wird.

1. Vorlesen als Ritual

Durch feste Vorlesezeiten wird das Vorlesen zum Ritual, besonders empfehlenswert ist der Abend. Man kann mit der Geschichte den gemeinsamen Tag abschließen, vielen Kindern verhilft dies auch dazu besser einzuschlafen.
Schafft  eine besondere Atmosphäre für Euer  Ritual: Wichtig ist eine entspannte und ruhige Lesezeit, in der die Kinder sich entspannen können und runterfahren von den Geschehnissen des Tages. Auf keinen Fall in Hektik das Leseritual begehen, dies würde einen nebensächlichen Eindruck entstehen lassen.

2. Die richtige Atmosphäre

Nehmt Euch Zeit und sorgt für Ruhe, wenn Ihr Euren Kindern vorlest. Kuschelt Euch gemeinsam mit Kissen auf die Couch oder aufs Bett und sorgt so für eine entspannte Leseatmosphäre.

3. Bindet die Kinder mit in die Vorbereitungen ein

Um die Vorfreude zu erhöhen und die Eigenverantwortung zu fördern, lasst die Kinder Teil der Vorbereitungen zum Leseritual sein. Sie können zum Beispiel, gemütliche Kissen bereitlegen, ihr Kuscheltuch holen oder gemeinsam mit Euch eine Kerze anzünden.

4. Bücherwünsche des Kindes einbeziehen

Der Buchwunsch des Kindes sollte berücksichtigt werden oder es sollte Wünsche hinsichtlich des Themas bzw. der Buchreihe äußern dürfen, denn es geht ja darum darum, was Eurem Kind gefällt. Zugegeben es kann schon mal dazu kommen, dass man ein und dasselbe Buch gefühlte 100 Mal vorlesen muss, aber auch das gehört dazu. Bei uns war das immer Peterson und Findus, und man glaubt es kaum auch mit fast 14 Jahren liebt mein Sohn die Bücher noch.

5. Fragen beantworten

Sollte es beim Vorlesen zu Fragen kommen, macht eine kurze Pause und klärt die entstandenen Dinge, die Euer Kind bewegen.

6. Spannend vorlesen

Nutzt Eure Stimme als Werkzeug um die Geschichte spannend zu machen. Man kann wunderbar die verschiedenen Charaktere mit unterschiedlichen Stimmen lesen und sie so zum Leben erwecken. Aber Achtung man muss sie über Woche manchmal gar Monate merken, wen man wie gelesen hat.

7. Passt die Bücher an Euer Kind an

Wenn Ihr ein eher ängstliches Kind habt, lest fröhliche Bücher, sollte Euer Kind lebhaft und forsch sein, darf auch die Lektüre etwas „wilder“ sein.

8. Manchmal dürfen es auch moderne Medien sein

Da wir die Kinder heute bereits im frühen Alter an moderne Medien heranführen, dürft Ihr natürlich auch mal von einem ebook Reader oder dem Handy vorlesen. Schöne Geschichten findet Ihr auf https://www.einfachvorlesen.de/ Aber Achtung: das Licht vom Smartphone weckt euer Kind wieder auf.

 

Wir wünschen Euch und Euren Kids wunderschöne Vorlesestunden!

 

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