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Juni 16, 2020 9:00 am

Wege aus dem Burnout

Bei dem geringsten Verdacht, dass man sich auf einen Burnout hinzubewegt oder ihn bereits hat, sollte man als erstes Ruhe in sein Leben einkehren lassen. Entschleunigung des Alltags, bewusstes Innehalten und einen Gang mindestens runterschalten ist die Devise. 

Feste Ruhezeiten

Wir sollten feste Ruhezeiten für uns selbst in den Tagesablauf einplanen, die wir dann auch wirklich einhalten, egal was gerade anliegt. Zusätzlich ist es wichtig zu lernen, wie man entschleunigt, das kann dadurch geschehen, dass wir regelmäßig im Verlauf des Tages kleine Pausen integrieren. Stellt Euch einen Wecker jede Stunde, damit ihr nicht vergesst wenigsten kurz aus dem Hamsterrad auszutreten. Atmet zum Beispiel für 3 Minuten bewusst, konzentriert Euch dabei völlig auf Eure Atmung. Oder macht ein kurzes Nickerchen, das hilft den Energie-Level sofort wieder anzuheben. Trinkt in Ruhe einen Smoothie. Geht für 10 Minuten raus, genießt Euren Garten oder die Natur. Auch ein paar kurze Gymnastik oder Stretching-Übungen sind sehr hilfreich. Vor allem immer darauf achten, dass Eure Gedanken mal schweifen dürfen und ihr nicht im täglichen Allerlei verharrt, träumt mal wieder. 

Regelmäßige Auszeiten

Diese regelmäßigen Auszeiten sind ein MUST und nicht nur für ein paar Tag, ohne genügend Ruhe und ein Zurückbesinnen auf uns selbst, können wir nicht alle Anforderungen, die an uns gestellt werden bzw. die wir selbst an uns stellen, erledigt werden. Zugegeben es ist anfangs nicht einfach sich mal kurz auszuruhen, aber Übung macht den Meister. Vor allem muss der Kopf lernen, dass man sich ausruhen darf, ohne sich gleich schuldig zu fühlen oder ein schlechtes Gewissen zu haben. Achtet darauf, dass Ihr die Pause auch nicht dazu nutzt Euch zu überlegen, was ihr danach machen müsst. 

Ausreichend Schlaf

Essenziell wichtig ist natürlich auch ausreichend Schlaf, denn im Schlaf kann sich unser Körper am besten von den Anstrengungen des Tages erholen und sich regenerieren. Eine ausgeglichene Psyche braucht genauso viel Schlaf, wie unsere Konzentrationsfähigkeit auch. Hört hierbei unbedingt auf die Signale Eures Körpers, wenn er tagsüber müde und erschöpft ist, legt Euch eine halbe Stunde hin und schlaft eine Runde. Das ist zum Beispiel möglich, wenn die Kids Mittagsschlaf machen. Vergesst, was wir gelernt haben, wer am Tag schläft ist faul oder hat nichts zu tun. Nein, wer sich tagsüber eine Ruhepause gönnt, der trägt Sorge dafür fit für seinen Familie und den Job zu bleiben. Meta-Analysen haben herausgefunden, dass Schlafmangel ein um etwa 12% erhöhtes Gesamtsterblichkeitsrisiko mit sich bringt. 

Wir sind keine Maschinen

Unsere Körper sind wahre Wunder, aber sie sind keine Maschinen, die endlos weitermachen ohne Pause. Wartet also nicht darauf, bis Ihr merkt, dass Ihr ausgebrannt seid und am Ende Euer körperlichen und psychischen Kräfte, nehmt den dauernden Zustand von Stress und Überforderung nicht als Normalzustand hin, sondern ändert ihn Schritt für Schritt bevor der Burnout Euch dazu zwingt.  Ihr habt es verdient, auf Euch zu achten, Euch zu erholen, Kraft zu tanken und liebevoll mit Euch selbst umzugehen. Wenn man mit gutem Beispiel vorangeht, können auch andere dem guten Beispiel folgen und so werden mehr und mehr Frauen bewusster und achtsamer im Umgang mit den täglichen Aufgaben und ihren Kräften. 

Akuten Stress umwandeln

🌸 Bewusste Atemübungen lassen uns den Gedankenstrom und das Hamsterrad, in dem wir uns befinden, unterbrechen und versorgen unseren Körper mit Sauerstoff. Am besten Ihr macht sie gleich draußen an der frischen Luft. 

🏈Sport bei denen man so richtig ins Schwitzen kommt, beenden akuten Stress und bringen uns in Schwung,

🌳 Spaziergänge an der frischen Luft, egal wie das Wetter ist, tun Körper und Seele gut. 

🐕Katzen und Hunde bringen Entspannung und senken nachgewiesenermaßen den Blutdruck. Außerdem löst das Streicheln und Kuscheln mit ihnen negative Körperreaktionen, die sich tagsüber angestaut haben, auf. 

🌹 Kreativität verhilft uns dazu, während wir ihr nachgehen, im Hier und Jetzt zu sein, den Gedankenstrom abzuschalten und nicht selten steigert das Ergebnis unser Selbstwertgefühl. 

🎼 Musik macht Spaß und gibt Schwung und gute Laune, egal ob man bei seinem Lieblingssong lauthals mitsingt oder selbst ein Instrument spielt.

💋Zuneigung zeigen, egal ob küssen oder kuscheln, ein inniges Miteinander zeigen uns, dass alles gut ist und wir so geliebt werden, wie wir sind. Sie senken den Blutdruck und die Herzfrequenz und damit unseren Stresspegel. 

🥀Nicht im Stress stecken bleiben, jeder hat Stress, aber man darf nicht darin versinken. 

🍦 Kleine Freuden in den Alltag mit einbauen, wenn es auch nur die Kugel Eis bei der Eisdiele um die Ecke im Vorbeigehen ist. 

👬Zwischenmenschliche Interaktionen machen den Alltag deutlich leichter, man muss nicht gestresst durch die Gegend rennen, man kann seine Mitmenschen anlächeln, das tut einem selbst und dem anderen gut. Auch freundliche Worte im Vorbeigehen gewechselt, hellen die Stimmung auf. 

💿 Ein guter Film oder ein Lieblingsbuch senken ebenfalls den Stresspegel und haben Erholungsqualitäten. 

Beitragsfoto: Photo by nrd on Unsplash

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